2012

07.02 – Jena
Rechtsextreme beteiligen sich an der Aktionswoche zur Mobilisierung zur Mobilisierung für den rechtsextremen Aufmarsch in Dresden und verkleben Aufkleber in der Stadt. (Quelle: FNJ)

07.12 – Kahla
Rechtsextreme beteiligen sich an der Aktionswoche zur Mobilisierung für den rechtsextremen Aufmarsch in Dresden mit einer Plakatierungs- und Flugblattverteilaktion. Nach eigenen Angaben sollen 1.000 Flugblätter in Briefkästen verteilt wurden sein. (Quelle: FNK)

09.02 – Jena, Kahla, Weimarer Land
Rechtsextreme bringen Aufkleber und Schmierereien im Rahmen einer Aktionswoche zur Mobilisierung für einen rechtsextremen Aufmarsch in Dresden öffentlich an. (Quelle: FNK)

10.02 – Jena
Rechtsextreme trafen sich zu einem Informationsabend im Rahmen einer Aktionswoche zur Mobilisierung für einen rechtsextremen Aufmarsch in Dresden. (Quelle: FNJ)

11.02 – Kahla
Rechtsextreme bringen Schmierereien im Rahmen einer Aktionswoche zur Mobilisierung für einen rechtsextremen Aufmarsch in Dresden öffentlich an. (Quelle: FNK)

12.02 – Jena, Kahla
Rechtsextreme stellen im Rahmen einer Aktionswoche zur Mobilisierung für einen rechtsextremen Aufmarsch in Dresden Holzkreuze auf. (Quelle: LR)

13.02 – Jena
In den frühen Morgenstunden waren vier Männer auf dem Weg nach Hause. Sie unterhielten sich dabei in ihrer Muttersprache Griechisch. In der Höhe des Johannistores wurden sie von zwei jungen Männern im Alter von ca. 18-22 Jahren angegriffen. Grund war ihre Sprache. Einer der vier Männer wurde geschlagen. Er konnte sich wehren und die Angreifer zum Rückzug bewegen. Die vier Männer setzten ihren Weg fort und trennten sich für ihre jeweiligen Heimwege, die sie jeweils zu zweit fortsetzten. Plötzlich wurden die beiden, die weiter auf der Johannisstraße gingen von hinten aus einer größeren Gruppe heraus angegriffen. Ein Mann wurde dabei mehrfach geschlagen und im Bereich des Gesichtes erheblich verletzt. (Quelle: JG Stadtmitte Jena)

26.04 – Kahla
Der Briefkasten der Bürgermeisterkandidatin der Partei DIE LINKE wurde gesprengt. Da es bereits im Vorfeld zu Einschüchterungsversuchen durch Rechtsextreme gekommen ist, u.a. erschlichen sich Rechtsextreme unter Vortäuschung falscher Tatsachen Zugang zu einer Wohnung eines Stadtratsmitgliedes, ist davon auszugehen, dass die Täter auch dem sogenannten FN Kahla zuzurechnen sind. Immer wieder werden in der Stadt Nazi-Parolen an die Wände gesprüht, Plakate mit entsprechenden Parolen am Bahnhof gehangen, Flugblätter verteilt und sogar Menschen rassistisch beleidigt. (Quelle: DIE LINKE)

30.04 – Jena
Der NPD Kreisverband Jena und das FN Jena feiern gemeinsam mit etwa 50 Rechtsextremen ein Frühlingsfest im Garten des Braunen Hauses. Der NPD-Landesvorsitzende Frank SCHWERDT wurde als „Ehrengast“ begrüßt. (Quelle: NPD)

08.05 – Kahla
Nach eigenen Angaben hat das sogenannten FN Kahla Flugblätter „8. Mai – Wir feiern nicht!“ in Briefkästen verteilt. (Quelle: FNK)

20.05 – Jena
Um dem „deutschen Michel“ zu zeigen, wie viel Dreck er hinterlässt, sammelten „knapp 20 junge Deutsche“ dessen Dreck ein und verschwiegen im Interesse der „tierischen Waldbewohner“ ihre politische Herkunft, die dann bei der NPD Jena nachzulesen war. (Quelle: NPD)

02.06 – Jena
Der Kreisverband der NPD Jena traf sich zu seiner sogenannten Kreisverbandssitzung. Unter anderem wurde eine Beteiligung am Aktionstag „Raus aus dem Euro“ angekündigt. (Quelle: MDR)

06.06 – Jena
In einem Ermittlungsverfahren wegen illegalen Waffenbesitz wurde das sogenannte Braune Haus sowie neun weitere Objekte in Thüringen durchsucht, u.a. in Crawinkel, Altenburg und Saalfeld. Es wurden historische Waffen beschlagnahmt, die nunmehr durch das Landeskriminalamt untersucht werden. Zwei Personen wurden festgenommen. Sie stehen in Verdacht, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben und sitzen in Untersuchungshaft. (Quelle: MDR)

09.06 – Jena, Weimar
Mit Eselsmasken verkleidete Rechtsextreme der NPD verteilten Flugblätter und beteiligten sich somit am thüringenweiten Aktionstag der NPD „Raus aus dem Euro“. (Quelle: NPD)

21.06 – Jena
Im sogenannten Braunen Haus trafen sich Rechtsextreme zu einer Sommersonnenwendfeier. (Quelle: FNJ)

23.06 – Kahla
Rechtsextreme des sogenannten Freien Netzes veranstalteten ein Fußballturnier, benannt als „Löwen-Pokal“ nach der Bezeichnung für das sogenannte Braune Haus in Jena. Nach eigenen Angaben sollen 70 Rechtsextreme anwesend gewesen sein. (Quelle: FNJ)

11.08 – Jena
Der NPD-Kreisverband und sogenannte Freie Nationalisten veranstalten einen Gesprächsabend. (Quelle: LR)

16.08 – Jena
In der Nacht beobachten vier Studierende wie aus einer Gruppe von ca. 8-10 Männern zwei
öffentlich einen „Hitlergruß“ zeigen. Als die schockierten Studierenden daraufhin versuchen, die Gruppe anzusprechen, werden sie von einigen aus der äußerst aggressiv reagierenden Gruppe tätlich angegriffen. Zwei der Betroffenen erleiden Verletzungen, wovon sich einer in ärztliche Behandlung begeben muss. Die zur Hilfe gerufene Polizei kann die Täter vor Ort stellen. (Quelle: ezra)

17.08 – Jena, Kahla, Suhl
Öffentliche Aktionen Rechtsextreme des sogenannten Freien Netzes stellten in den beiden Städten nach eigenen Angaben Holzkreuze auf, um an den Todestag Rudolf Heß zu erinnern. Durch eine Polizeikontrolle konnte das Aufstellen weiterer Holzkreuze verhindert werden. (Quelle: TA, FN)

18.08 – Jena
Rechtsextreme treffen sich zu einer Veranstaltung. (Quelle: LR)

20.09 – Jena
Zwei Männer und eine Frau schlagen und spucken gegen die Fensterscheibe einer Straßenbahn, die an einer Haltestelle in der Innenstadt wartet. Die rassistisch-motivierte Bedrohung richtet sich gegen einen Mann, der in der Straßenbahn sitzt. Als die Bahn losfährt, ziehen sich die TäterInnen zurück. (Quelle: ezra)

22.09 – Jena
Im sogenannten Braunen Haus trafen sich Rechtsextreme des Freien Netzes, um ein
„Erntedankfest“ zu begehen. (Quelle: FNK)

05.10 – Jena
Eine von drei durch die NPD-Thüringen geplanten Regionalkonferenzen wurde veranstaltet. Damit wollte man die Parteibasis und das Umfeld mobilisieren. Auch sogenannte freie Aktivisten wurden eingeladen. Nach eigenen Angaben nahmen 40 Rechtsextreme teil. Die NPD zeigte sich zuletzt wenig mobilisierungsfähig. (Quelle: NPD)

06.10 – Jena
Ein im sogenannten „Braunen Garten“ vorgesehener „Soli-Liederabend“ wurde polizeilich
verboten, nachdem der Veranstalter die erwartete Besucherzahl sukzessive bis auf ca. 70 erhöhte und der vermeintlich private Charakter der Veranstaltung nicht mehr gegeben war. Ein Teil des Personenkreises versammelte sich später offenbar in einem Privatobjekt in Kahla zu einer Ersatzveranstaltung. (Quelle: VS)

03.11 – Jena
Rechtsextreme trafen sich zu einem sogenannten Ahnenfest und entzündeten unter anderem eine Kerze für den im Jahr 2010 gestorbenen Jürgen RIEGER. (Quelle: FNJ)

10.11 – Jena
Das sogenannte Freie Netz organisierte eine Vortragsveranstaltung mit ehemaligen Soldaten der Wehrmacht und der Waffen-SS, die ihre “prägenden Kriegserlebnissen, seien es Häuserkämpfe in Warschau, Panzerschlachten in Russland oder einfach nur der gemütliche Besuch in Frankreich, … aus dem großen Krieg“ mit den neuen Rechtsextremen teilten. Im Anschluss trat noch ein Liedermacher auf. (Quelle: FNJ)

28.11 – Kahla
Ein Einkaufsmarkt wurde mit einem antisemitisch motiviertem Graffiti besprüht. Rechtsextreme des sogenannten Freien Netz Kahla haben sich im Internet mit dem Foto der Schmiererei gebrüstet. (Quelle: OTZ, ezra)

29.11 – Kahla
An einem Straßengeländer bringen Rechtsextreme ein Transparent „Freiheit für Wolle! Solidarität kennt keine Mauern!“ an. Sie erinnern damit an die Verhaftung von Ralf WOHLLEBEN am 29.11.2011 wegen Unterstützung der NSU. Wohlleben wurde wegen Beihilfe zum Mord angeklagt. (Quelle: FNJ)

21.12 – Jena
Rechtsextreme des sogenannten Freien Netz trafen sich zur jährlichen Wintersonnenwendfeier im Garten des sogenannten Braunen Hauses. (Quelle: FNJ)

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